Supergau Deutsche Einheit

Der Preis der deutschen Wiedervereinigung

 

 Ein überhöhter Umstellungskurs überforderte die DDR-Wirtschaft nach der Wende. Mindestens so wichtig für die Probleme waren aber das Wegbrechen der Ostmärkte und die äusserst geringe Produktivität.

 Und nicht, dass sich die Wessis alles zum Appel und nem Ei ergaunert hatten und so die DDR Wirtschaft platt machten. Ein vorgeschobenes Argument der Unbelehrbaren, die die Schuld für ihr Verhalten und Versagen ausschließlich beim Staatsfeind Nr.1 suchen, der ihnen 27 Jahre nach dem Beitritt ins Schlaraffenland immer noch jeden Tag den Fressnapf füllt.

 Der Chef der Deutschen Bundesbank, Karl-Otto Pöhl weilte am 6. Februar 1990 in Ostberlin. Dort sprach er mit der Spitze der Staatsbank der DDR. Journalisten passten Pöhl nach dem Treffen ab. Ob denn nun rasch die Währungsunion komme, wollten sie wissen. Dies sei ausgeschlossen, antwortete Pöhl. Er warnte davor, die Währungsunion mit der Notenpresse zu finanzieren. Was Pöhl nicht wusste: In Bonn waren die Würfel bereits gefallen. Gleichentags hatte nämlich der deutsche Kanzler Helmut Kohl der DDR-Regierung Verhandlungen über eine Währungs- und Wirtschaftsunion angeboten. Theo Waigel, unter Kohl Finanzminister, sagte später, er habe keine Gelegenheit mehr gehabt, Pöhl zu informieren, weil die Telefonverbindungen nach Ostberlin so desolat gewesen seien. Diese Episode macht eines deutlich: Der Entscheid, per 1. Juli 1990 in der DDR die D-Mark einzuführen, war politisch motiviert. Ökonomischer Sachverstand war wenig gefragt.

 Der Vorschlag der Bundesbank, eine Umstellung von 2:1, sickerte damals an die Öffentlichkeit durch und führte in der DDR zu einem Sturm der Entrüstung. Nach der Wende hatte es auf Plakaten zunächst geheissen: «Kommt die D-Mark, bleiben wir, kommt sie nicht, geh'n wir zu ihr.» Jetzt verlangten die Demonstrierenden mehr: «Eins zu eins, sonst werden wir niemals eins.»

 

 Mit dem schmeichelhaften Umtauschkurs stand der DDR-Bevölkerung zu Beginn der Währungsunion ziemlich viel Geld zur Verfügung. Den neuen Konsummöglichkeiten stand jedoch kein adäquates Mass an Produktivität gegenüber. Bis heute hinkt die Produktivität im verarbeitenden Gewerbe in Ostdeutschland derjenigen im Westen um 20% bis 30% hinterher.

 Die von den Bürokraten festgelegter Wechselkurs, war näher bei der Realität als der «offizielle» Kurs von 1:1. Wurden also Maschinen in Deutschland erworben, wurden diese 1989 zum Beispiel um den Faktor 4,44 in Ostmark hochgerechnet. Alle Aktiva, die zu DDR-Zeiten aufgewertet worden waren, hätten entsprechend nach der Wende um denselben Faktor reduziert werden müssen, damit man zu realistischen Werten gelangt wäre, sagt Most.  Finanzminister Waigel sagte im Rückblick einmal, in der DDR habe sich die Willkür des Sozialismus darin gezeigt, dass kein Betrieb eine ehrliche Bilanz habe vorlegen können. Folgt man Most, hatte der Westen daran aber auch kein grosses Interesse. So hatte Most in dieser Frage einmal während vier Stunden Kanzler Kohl bearbeitet – ohne Erfolg. Der Machterhalt war für Helmut wichtiger als eine gesunde wirtschaftliche Basis für die DDR zu schaffen.

 Die DDR-Wirtschaft wurde vom Regime systematisch ausgehöhlt. Der Rückstand in der Produktivität gegenüber der BRD vergrösserte sich stetig. Zweitens brach der Absatzmarkt im Osten nach der Wende innert kürzester Zeit zusammen, was niemand voraussehen konnte. Zuvor waren zwei Drittel des Aussenhandels mit den sozialistischen Bruderstaaten abgewickelt worden. Im Zug der Auflösung der Sowjetunion brach 1991 der Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe (Comecon) auseinander. Langjährige Lieferverträge zwischen der DDR und der Sowjetunion waren Makulatur.

 

Im Rückblick sind nach dem Fall des Eisernen Vorhangs diejenigen Transformationsländer gut gefahren, die eine «Schocktherapie» durchlaufen hatten wie Polen oder Tschechien. Die rasche Umstellung in der DDR auf die Marktwirtschaft war deshalb das richtige Rezept. Man könne einen Abgrund nicht in zwei Sprüngen überwinden, hatte schon Vaclav Havel gesagt. Allerdings erlaubten sich westdeutsche Politiker bei der Währungsumstellung handwerkliche Schnitzer, die den ökonomischen Preis der Wiedervereinigung unnötig in die Höhe trieben und ein Heer von Arbeitslosen produzierte.

 

Warum schon die deutsche Einheit ein Fehler war 

 

 Die deutsche Vereinigung ist nicht die Kehrseite der europäischen Einheit, sondern ihre Antithese. Die Wiedervereinigung ist nicht nur eine der tiefen Ursachen der Euro-Krise, sie ist auch eine der Ursachen unserer Unfähigkeit, die Krise zu lösen. Genau  darin besteht die eigentliche Tragödie des Helmut Kohl: Mit seinem größten politischen Streich (deutsche Einheit) säte er den Kern für die Zerstörung seines größten politischen Traums (europäische Einheit).

 

 Mit der deutschen Vereinigung ist ein wesentliches Element der europäischen Dynamik kaputt gegangen, die auf einem Gleichgewicht der fünf größten Mitgliedstaaten basierte - Westdeutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien. Es ist kein Zufall, dass mit der deutschen Einheit auch das britische Interesse an der EU verschwand. Mit dem stetigen Rückzug der Briten wurde das Macht-Ungleichgewicht noch größer. Wegen der Lasten der Vereinigung trat Deutschland dem Euro mit einem überhöhten Wechselkurs bei. Das hatte zur Folge, dass sich die Wirtschaftspolitik zehn Jahre lang auf die Erhöhung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Dritten konzentrierte, anstatt die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Euro-Raums insgesamt zu stärken. Und das war eine der wesentliche Ursachen für die später auftretende Krise.

 

Uwe Müller

 

Supergau Deutsche Einheit

 

  Der Schuldenberg ist nur eines von drei drängenden Problemen, die Müller herausarbeitet. Schlimmer dürfte auf Dauer sein, dass Ostdeutschland keine eigene wirtschaftliche Kraft entwickelt, weil es viel zu wenig Firmen gibt. Und die sind zudem meist klein: So haben die 100 größten Ost-Betriebe gemeinsam nur rund 200.000 Beschäftigte – weniger als der Münchner Elektronik-Konzern Siemens.

 Aus der Geschichte sind drei Hauptursachen für eine explodierende Verschuldung bekannt: Kriege, Wirtschaftskrisen und Verschwendungssucht. Letzterer wurde in Ostdeutschland nach 1990 gehuldigt – in Form der schon zuvor erprobten Volksbeglückung. " Wären die ostdeutschen Bundesländer ein eigener Staat, sie wären längst zahlungsunfähig.

"Länder wie Sachsen-Anhalt sind bankrotter, als es die DDR jemals gewesen ist."

 In vielen ehemaligen Bruderstaaten der Ex-DDR findet mittlerweile der Aufschwung statt, den Ostdeutschland gerne hätte. In atemberaubendem Tempo ist z.B. Tschechien an der DDR vorbeigezogen – ohne einen einzigen Cent vom großen Bruder!!

 

 Wohlstand kommt von ARBEITEN und nicht, wenn man DAS Geld ausgibt, das andere erwirtschaftet haben und darauf auch noch stolz ist.

 Unsere Trümmerfrauen, die das Wirtschaftswunder Made in Germany mit 1,4 Mrd. $ aus den Ruinen des II.WK aufgebaut hatten,  würden sich im Grabe umdrehen, wenn sie dieses kulturelle und geistige Elend mit ansehen müssten!

DEUTSCHE WÄHRUNGSUNION

 

Das D-Mark-Desaster

 

 Vor 26 Jahren bekamen die DDR-Bürger die D-Mark - eins zu eins. Das beschleunigte die Wiedervereinigung, doch beide Seiten zahlten mit Massenarbeitslosigkeit und Billionentransfers einen hohen Preis. Die wirtschaftliche Einheit Deutschlands krankt am gleichen Problem wie der Euro.

 

 Theo Waigel wollte, falls überhaupt die D-Mark eingeführt wird, eine 5:1 oder 4:1 Währungsumstellung. Doch Helmut brauchte die Stimmen der DDR-ler für seine Wiederwahl und hatte bereits die D-Mark und eine 1:1 Umstellung versprochen. Helmut wäre noch unglaubwürdiger gewesen wie sowieso schon und man konnte keinen Rückzieher mehr machen, damit er sein Gesicht nicht völlig verlor. Wegen dieser 1:1 Umstellung ist Otto Pöhl aus Protest zurückgetreten. Er wußte über die damit verbundenen Probleme.

20 Jahre deutsch-deutsche Währungsunion: 

 

"Das Ergebnis ist eine Katastrophe" 

 

 In der DDR schaffte er es bis zum Vize-Chef der Zentralbank. Nach der Wende machte Edgar Most bei der Deutschen Bank Karriere. Zum 20-jährigen Jubiläum der Währungsunion zieht der damalige Unterhändler eine bittere Bilanz des Mega-Projekts und spricht über die tristen Perspektiven der neuen Bundesländer.

 Unsere Wirtschaftsflüchtlinge aus 1990 haben den Weststeuerzahler bisher schon über 3000 Milliarden Euro gekostet, auf einer nach oben offenen Fakelaki-Skala. Damit hätte man ganz Afrika zu Wohlstand und Vollbeschäftigung verhelfen können. Aber für die DDR-ler reicht es immer noch nicht. 

Sachsen, das Vorzeigeland Ostdeutschlands, kann 27 Jahre nache dem Beitritt ins Schlaraffenland gerade mal 41% seiner Ausgaben aus eigener Tasche erwirtschaften. Der läppische Rest kommt vom Staatsfeind Nr.1.

 

 Eine durch Neid und Dummheit selbstverschuldete Arbeitslosigkeit. Da springt mein Herz vor lauter Freude in die Lüfte.

"Rüberkommen und groß abkassieren, mit solchen machen wir hier kurzen Prozess“, oder: „Du Wessi-Schwein, wir werden schon noch dafür sorgendass Du eines Tages im Straßengraben liegst“.

 Das waren noch die harmlosen Drohungen von diesem unterbelichtetem Pack. Mehrmals wurde ich von DDR-lern ohne irgend einen erkennbaren Grund angefallen, meistens sogar im 6-er Pack. Weil ich mich wehrte und den perversen Jungs den Spaß am Abmurksen verdorben hatte, wurde ich mehrmals wegen Körperverletzung verurteilt!! Mit finsterer Konsequenz wird hier offenbart, wie Polizeibeamte und Richter das Recht mit Füßen treten und diesem rassistischem Pack einen juristischen Freibrief für Morde ausstellen.

 

 Ende 1995 meldetet wir alle Firmen ab, weil ich mehr als die Hälfte meiner Arbeitszeit damit verbrachte, Straftaten aufzuklären die gegen meine Freundin und Geschäftspartnerin, gegen mich, unsere Firmen, Firmenfahrzeuge und Immobilien verübt wurden.

Die Bereitschaft zur Gewalt wurde sozusagen mit der Muttermilch vermittelt. Mielkes perverse Stasi-Kinder zum Töten erzogen. Eine Ethnie mit eigener Kultur und eigenen Verhaltensweisen - jenseits der Zivilisation - mit ganz wenig Ausnahmen.

 Dieser dumpfe Tölpel mit nachhaltig gestörtem Verhältnis zur Gewalttätigkeit, mit Vorlieben zur  Rudelbildung (PEGIDA), sowie gemeingefährlichem Hetzen mit berechtigten Minderwertigkeitskomplexen. Das Grundproblem liegt nicht bei Einzeltätern, sondern in der Mitte der Gesellschaft.

 Der Hallesche Universitätsprofessor Marneros schreibt in seinem Buch (Blinde Gewalt): 

 

+++ Wenn aus purer Lust an sinnloser Gewalt getötet wird +++

 

Er schreibt nicht über Kampfhunde, Hyänen oder Kojoten, nein, er schreibt über Pack, menschlichen Abschaum, über DDR-ler. Nicht mal Tiere töten nur zum Spaß.

 

 Ein Großteil der DDR-ler hat seine anerzogene Atrozitäten bis heute nicht geändert. Das Ergebnis sind "kranke und böse Gehirne", die resistent für psychiatrische Behandlungen sind. Die fürchterlichen Szenen in der Plattenbausiedlung in Rostock-Lichtenhagen im August 1992 war eben gerade nicht neu für Ostdeutschland, sondern Bestandteil der Kultur.

 Yonas Endrias (Menschenrechtler aus Berlin): "Die meisten Angriffe kommen nicht von Skinheads, sondern von scheinbar ganz normalen Menschen".  Und was macht solche "ganz normale" Menschen zu Massenmördern?

 

 Nicht umsonst warnen große internationale Reiseführer eindringlich vor einem  Besuch in Ostdeutschland. Die Zivilisation hört gleich hinter der Zonengrenze auf.

 Mangelnde Zukunftsaussichten wegen angeborener Faulheit und Dämlichkeit - das ergibt ein gefährliches, explosives Gemisch, wo auf grausamste Weise vorwiegend Ausländer ermordet werden. Doch die blinde Gewalt kennt keine Form der Unterscheidung. Pack tötet um des Tötens willen. Auch Westdeutsche sind immer wieder ihre Opfer, sogar mit freundlicher Unterstützung der Bolizei und Juxtiz, weil die Überfallenen verurteilt werden..

 

Der kollektive Betrug mit den OST-Renten

 

 Linke: „Welle der Altersarmut“. Wir brauchen außerdem dringend eine Mindestrente.Niemand darf künftig im Alter weniger als 850 Euro pro Monat haben", fordert Ernst.

 Laut Staatssekretär Storm liegt bei den Altersrenten der Durchschnittszahlbetrag im Osten mit 850 Euro (Männer 2016=1.181.-) deutlich über dem Westwert von 713 Euro (Frauen 2016=602.-) . Kein Witz, sondern leider bittere Realität.

 Vielfach unterschlagen ist der Bonus, welcher über die Wiedervereinigung vergeben wurde, als man blind, sog. Anrechnungspunkte in bare Münze umrechnete, auszahlte was wiederum andere verdienten und für die Berechnungsgrundlage lediglich auf Quantität und weniger Qualität wert legte. Da wurden Rentenpunkte angerechnet, welche sich lediglich auf Anwesenheit, vielmals jedoch auch nur zusammengelogene Ansprüche bezogen (passiert übrigens heute noch bei "Nachberechnungen") und eben nicht auf das, was tatsächlich an Rentenzahlungen eingezahlt wurde.

 Mein Mitleid mit Leuten, welche sich nicht mehr darauf verlassen können, für Phantasieansprüche gewürdigt zu werden, ist dementsprechend gering. Wer mir jedoch wirklich leid tut, das ist die Generation, welche diesen Leuten weiter Rentenbeiträge als (unverdiente) Rente ins Körbchen legt und dabei selbst sehenden Auges dazu verdammt ist, mehr oder weniger selbst leer auszugehen. Sicher, das könnte man wieder als das Ende alle Solidarität bejammern, für mich sähe es bei momentanen Zuständen jedoch eher als das Ende von parasitärem Abschöpfen aus.

 Ein Blick in die Statistik DDR 1988: Das Durchschnittseinkommen betrug brutto 1.280 M, die Durchschnittsrente knapp 380 M. Das reichte nur für ein Leben in Elendsnähe, an irgendwelche Ausgaben über Miete, Brot, Kohl und Wasser war kaum zu denken. Da der Rentner für das System nur noch Geld kostete, was es sowieso nicht gab, hatte er mit 65 dann auch das Ausreisealter in die Bundesrepublik erreicht, die der DDR die Rentenlasten abnahm und ein lebenswürdiges Dasein ermöglichte. Schon vergessen? Nee, bestimmt nicht, aber weggelogen oder verdrängt, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

 Dem ist nichts hinzuzufügen. Außer vielleicht der Bemerkung, dass es moralisch schon reichlich dreist ist, darauf zu pochen, dass man während der Arbeit in der DDR auch nur halbwegs Ähnliches in die Rentenversicherung eingezahlt hätte als ein BRDler.

 Nein, das hat man nicht, und für die Berechnung der Rentenanwartschaften kommt es genau darauf an. Man kann nicht während des Arbeitslebens Wasser erwirtschaften und als Rentner dafür aber Wein verlangen. Dass die DDR nun einmal so war, wie sie war und man eben nicht mehr verdienen konnte, ist dabei belanglos. Man hat eben nicht das immerwährende Recht, sich von anderen (übrigens auch den jetzigen Beitragszahlern im Osten!) die Rente aufhübschen zu lassen, die der normale Durchschnittswessi korrekterweise auch nicht bekommt.

 

Von Luxusrenten durch korrupte und kriminelle Staatsdiener in Höhe von 200.100.- Euro p.a. redet schon niemand mehr, machen ja fast alle so, gell. Die Wessis werden ausgenommen wie Weihnachtsgänse. Dagegen sind die Griechen blutige Anfänger.